Worum gehts beim Datenschutz?

Haben Sie schon mal ein Handy verloren? Ihr Notebook am Flughafen liegen lassen? Ein Fax an die falsche Nummer geschickt?

Dinge wie diese, und noch viel gravierendere „Ausrutscher“, passieren am laufenden Band. In keinem Fall liegt Absicht vor. Jeder dieser Fälle kann sich jedoch zu einer spürbaren Datenschutzpanne entwickeln: wenn das Handy persönliche Telefonnummern von Geschäftskontakten enthielt und aus Bequemlichkeit keine Zugangssperre eingerichtet war. Wenn der Zugangsschutz auf dem Notebook so schwach war, dass er geknackt werden konnte, und die Quartalszahlen jetzt in falschen Händen sind. Wenn das Fax nicht die Bestellung für den Pizzadienst war, sondern Gehaltsdaten für den Steuerberater, in denen der Pizzabote jetzt schmökern kann.

Gut, wenn Sie auf solche Fälle vorbereitet sind.

Genau damit befasst sich Datenschutz.

Wir verstehen darunter den Schutz von Personen vor dem unberechtigten Umgang mit ihren Daten, oder auch den Schutz des Rechts auf informationelle Selbsbestimmung. Das ist nicht nur in offensichtlichen Fällen wie oben beschrieben der Fall, sondern beispielsweise auch dann, wenn ein Versandhaus Ihre Bestelldaten ohne explizite Einwilligung an Dritte weitergibt oder die Arztrechnung nicht aus der Praxis selbst, sondern von einem medizinischen Verrechnungsdienst kommt, ohne dass Sie der Weitergabe dieser Daten zugestimmt haben.

Ihre Kunden erwarten von Ihnen, dass Sie ihre Privatsphäre respektieren und den Schutz ihrer Daten sicherstellen. Das spielt gerade dann eine große Rolle, wenn die Zusammenarbeit auf Vertrauen basiert und die Daten, mit denen gearbeitet wird, sehr persönlich und sensibel sind. Hierzu gehört natürlich auch, dass alle gesetzlichen Grundlagen zur Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten konsequent umgesetzt werden. Beim Aufbau eines solchen Datenschutz-Management-Systems unterstützen wir Sie kompetent und individuell.

Um welche Daten geht es?

Um personenbezogene Daten.

Das sind alle Daten, die sich auf bestimmte Menschen beziehen oder durch einfache Rückschlüsse auf diese Menschen beziehen lassen, sprich alle Informationen zu ihrer Identität.

Hierunter fallen z.B. Angaben wie Name, Adresse, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse, aber auch Gesundheitsdaten oder Parteizugehörigkeit. Das Bundesdatenschutzgesetz spricht in diesem Zusammenhang von Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person (Betroffener).

Zweck des Gesetzes ist es, den Einzelnen davor zu schützen, dass er durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt wird.

Auch wenn das Thema Datenschutz heute noch oft als “lästiges Übel” abgestempelt wird, ist es im Grunde im Interesse jedes Einzelnen, dass die entsprechenden Vorschriften in allen Unternehmen konsequent umgesetzt werden. Wir unterstützen Sie mit individueller und praxisorientierter Datenschutzberatung.

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