Die Schaltzentrale in Sachen Datenschutz

Der Datenschutzbeauftragte spielt bei der Umsetzung des Datenschutzkonzepts ihres Unternehmens eine ganz besondere Rolle.

Ausgestattet mit dem notwendigen fachlichen Hintergrund ist er die treibende Kraft bei der Identifikation und Umsetzung der im Unternehmen zu ergreifenden Maßnahmen. Er ist Anlaufstelle für alle auftretenden Fragen. Er soll in alle Entscheidungen einbezogen werden, die den Umgang mit personenbezogenen Daten im Unternehmen betreffen, um hier von vorne herein eine dateschutzkonforme Vorgehensweise sicherzustellen. Und damit sind wir noch nicht am Ende…

Die Aufgaben des Datenschutzbeauftragten sind im Bundesdatenschutzgesetz § 4g festgelegt:

  • Hinwirken auf das Einhalten der Datenschutzbestimmungen. Hierzu gehört auch, dass der Datenschutzbeauftragte Sie berät, Ihnen Möglichkeiten aufzeigt und ihre Verfahren bewertet.
  • Überwachung der Datenverarbeitung, z.B. Überprüfung von Protokollen, Dokumentationen etc.
  • Führung des Verfahrensverzeichnisses, das ihm durch die Unternehmensleitung zur Verfügung gestellt wird. In der Realität wird dieses Verzeichnis in vielen Fällen durch den Datenschutzbeauftragten nicht nur geführt, sondern auch erstellt.
  • Verantwortung für das Durchführen von Vorabkontrollen, soweit diese erforderlich sind.
  • Regelmäßige Schulung der Mitarbeiter nach den geltenden Vorschriften und besonderen Erfordernissen.
  • Ansprechpartner für Geschäftsleitung, Personalvertretung, Mitarbeiter, Kunden und Dritte.

Die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten ist in nicht-öffentlichen Stellen (Unternehmen, Vereine, Verbände etc.) immer dann erforderlich, wenn dort mehr als neun Personen ständig mit der automatisierten, also softwaregestützten, Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind. Das Gleiche gilt, wenn personenbezogene Daten auf andere Weise (z.B. in Papierform) erhoben, verarbeitet oder genutzt werden und damit in der Regel mindestens 20 Personen beschäftigt sind.

In diesem Fall kann entweder ein eigener Mitarbeiter zum sogenannten internen Datenschutzbeauftragten ausgebildet und bestellt werden, oder auf die Dienstleistung eines externen Datenschutzbeauftragten zurückgegriffen werden. Für letztere Vorgehensweise gibt es zahlreiche Argumente, zu denen wir Sie gerne beraten.

Sind z. B. in einem Unternehmen weniger als neun Personen mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt, gibt es keine gesetzliche Verpflichtung zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten. Das Thema ist deshalb allerdings noch lange nicht vom Tisch. In diesem Fall muss nämlich die Geschäftsleitung selbst an Stelle des Datenschutzbeauftragten die gesetzlichen Vorgaben erfüllen. Als Chef hat man allerdings in der Regel auch ohne Datenschutz schon einen ausgefüllten Tagesablauf.

Als externer Datenschutzbeauftragter übernehmen wir diese Aufgaben für Sie.

Durch qualifizierte Ausbildung, fundierte Praxiskenntnisse und langjährige Erfahrung im Datenschutz stellen wir sicher, dass diese Themen hochwertig und datenschutzkonform bearbeitet werden können. Sie sparen sich auf diese Weise spürbar Zeit und Geld. Das Ergebnis ist die reibungslose und kalkulierbare Umsetzung gesetzlicher Anforderungen.

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